Wir sehen die erzwungene Mitgliedschaft aller Unternehmen zu den Handelskammern als nicht mehr sinnvoll an - unter gleichzeitiger Anerkennung des Umstandes, dass die Kammern viele nützliche Dinge tun. Die Zahl der “Kammerkritiker” wächst zunehmend. Legt man die Beteiligung an den Kammerwahlen zugrunde, dürfte sie inzwischen bei 90% liegen.   

Bitte besuchen Sie auch www.bffk.de oder www.kammerwatch.de - einen der aktivsten Kammerkritiker-Blogs. http://feeds2.feedburner.com/Kammerwatch. Einige der Texte dort sind nach meiner Meinung eindeutig zu krass formuliert. Ich halte das für unhöflich, nicht hilfreich und nicht zweckmäßig und distanziere mich ausdrücklich davon! Andererseits sagt man mir dort,  Mitgliedern gegen ihren Willen Beiträge abzunehmen, sei auch krass.
Urteilen Sie bitte selbst.

Bei der Vollversammlung der Handelskammer Kiel im Februar 2009 habe ich mich zur Wahl als Kammerpräsident gestellt, um das Anliegen der Kammerkritiker zu publizieren.

Gewählt wurde ich wie erwartet nicht, konnte aber einen Text vorbringen, von dem ich hoffe, dass er aufgenommen wird.

Ich möchte an dieser Stelle gerne hier etwas klarstellen:
Die Aktivitäten der einzelnen Handelskammern werden bestimmt von ihrer ehrenamtlich tätigen Vollversammlung bzw. dem daraus gewählten, ebenfalls ehrenamtlich arbeitenden gewählten Präsidium. Es geht immer das Gerücht, die Vollversammlungsmitglieder würden Geld bekommen. Das ist falsch. Wer will, kann vielleicht sein Benzingeld fordern - das macht wohl kaum jemand. Vollversammlungsmitglieder bekommen definitiv kein Geld und schon gar keine Luxuskarossen.

Die Vollversammlungen werden gewählt durch die Mitglieder der Handelskammern, also allen Unternehmen des jeweiligen Bezirks, von Wahrsagerin über Taxifahrer bis zum Chemiekonzern. Die Wahlbeteiligung ist extrem niedrig, liegt bundesweit etwa zwischen
5 und 10%. Die Wahlen erfolgen nicht nach demokratischen Grundregeln, sondern nach einem von den Kammern festgelegten Modus, der den Status quo der Kammern stark bevorzugt.

Die Vollversammlungsmitglieder - soweit ich sie persönlich kenne - sind motivierte, kompetente Personen, darunter Repräsentanten der erfolgreichsten deutschen Firmen.
Solchen Leute Illegalität oder Eigennutz in Sachen Kammern zu unterstellen, ist falsch und unfair! Die Vollversammlungsmitglieder haben allerdings - je nach Sicht - zum Teil den Makel, nicht das Ziel der Kammerkritiker zu verfolgen.....

Die Durchführung der Beschlüsse der Kammern erfolgt durch deren Profis, gut bezahlte, hoch kompetente Angestellte, die ihre Pflicht - aus Sicht der Kammern und aus Sicht auftraggebender Mitgliedsfirmen - hervorragend erfüllen. Auch sie vertreten nicht die Ziele der Kammerkritiker. Man kann das niemand übelnehmen!

Dagegen steht eine sehr große Zahl von Unternehmen, die weitaus größere Mehrheit,  die sich nicht mit der unfreiwilligen Vereinnahmung abfindet. Es geht dabei einerseits um die Beitragszahlungen aber auch darum, dass eine Institution behauptet, sie wäre in der Lage die Interessen aller Betriebe zu vertreten. Ökostrom, AKWs, kleine Handwerksbetriebe, Großimporteure - , Blumenladen und Metrokonzern.
Deren Interessen lassen sich nicht unter einen Hut bringen!

Wolfgang Ihde

 

Glosse: Kümmelbrötchen

Sie sind selbstständig, haben einen eigenen Betrieb?

Dann gehören Sie auch zu denen, die regelmäßig von Seiten der Kammern mit überflüssigen Drucksachen (was weniger stört) und mit mehr oder weniger fetten Rechnungen (was schon eher stört) bedacht werden! In 19 von derzeit 27 EG Staaten gibt es keinen Kammerzwang. Ausserhalb der EG ist mir gar kein Land mit erzwungener Mitgliedschaft in einer entsprechenden Einrichtung bekannt. Schon gar nicht in den größten Industrieländern wie USA oder Japan. Es ist unwahrscheinlich, dass die Kammern von selbst etwas gegen diese Finanzierungsautomatik unternehmen werden. Helfen Sie mit, diesen krassen Missstand zu beseitigen! Sprechen Sie Ihre lokalen Politiker an! Die haben oft keine Ahnung von dieser Problematik, weil sie nicht im steuerlichen Sinne selbstständig sind. Machen Sie Internetseiten, verlinken Sie auf Seiten, die die Zwangsmitgliedschaft zum Thema haben. Sprechen Sie Geschäftspartner an. Sie tun etwas Gutes! Für sich, Ihren Betrieb und Ihre Kinder! Werden Sie Mitglied beim Bundesverband für freie Kammern

Vom 17.11.08 bis Mitte Dezember wird in Kiel die neue Vollversammlung der Handelskammer gewählt. Für die Wahlgruppe “Konsumgüter” habe ich mich zur Wahl gestellt.
Das System der Zwangszugehörigkeit zu den Kammern ist gesetzlich festgelegt . Die einzelnen Kammern haben keinen Einfluss darauf - geniessen es aber vermutlich. Als Mitglied der Vollversammlung würde ich gerne Einfluss nehmen auf den verantwortungsvollen Umgang mit dem Geld der unfreiwilligen Mitglieder, und wo möglich politisch auf eine Umwandlung der Kammern in ein zeitgemäßes System von Wettbewerb und freier Mitgliedschaft einwirken. 

Bei der Wahl 2008 der IHK Schwerin wurden 26 Kammer-Kritiker (siehe: http://www.die-neue-ihk.de/ ) in  deren Vollversammlung gewählt ! Hauptanlass war der Bau eines IHK-Prunkpalastes auf Zwangsmitgliedskosten.
Insgesamt hat die Schweriner IHK 44  Vollversammlungsmitglieder. Mit 26 Leuten haben die Kammerkritiker dort nun  also die Mehrheit !

Die Schweriner Volkszeitung brachte einen interessanten Bericht und Kommentare dazu unter dem Titel:
 IHK-Neubau doch vor dem Aus? Hier der Link zum Bericht und den Kommentaren =

http://www.svz.de/lokales/schwerin/artikeldetails/article/111/ihk-neubau-doch-vor-dem-aus.html

 

Von der leidigen Kammer-Zwangsmitgliedschaft abgesehen, werden Gewerbebetriebe auch in anderen Fällen als gerne gesehene Finanzierungsquelle genutzt. Berufsgenossenschaften sind ja vom Prinzip her gut, nur fehlt auch dort jeglicher Wettbewerb. Ein BG-Geschäftsführer, von mir angesprochen, sagte, man solle froh sein, das es keinen Wettbewerb gäbe. Sonst kämen ja noch die  “Rekrutierungskosten” dazu......
Logisch, denn: Gäbe es nur eine Autofabrik auf der Welt, wären ja alle Autos viel billiger, weil dann ja die hohen Kosten für die Rekrutierung der Kundschaft wegfallen würden.


Kleinstbetriebe werden verpflichtet, Betriebsärzte einzustellen! Die bekommt man nie zu Gesicht. Sicherheitsingenieure erzählen Mitarbeitern, sie sollten Schuhe anziehen, mit denen sie nicht hinfallen.

Aber wer traut sich schon öffentlich gegen die “Moralkeule” Sicherheit und Gesundheit ein Wort zu sagen.
 

Hier
http://www.buergeranwalt.com/02-ra-storr-standpunkte/02-10-maer-negative-versammlungsfreiheit.html
finden Sie einen hochinteressanten Text in bezug auf die Zwangsmitgliedschaft von Anwalt Dominik Storr.
Eine weitere Klageschrift von Herrn Storr befasst sich mit der Zwangszugehörigkeit zu Jagdgenossenschaften.

Liste der Politiker, die sich gegen den Kammerzwang geäussert haben:

 

Dieter Wiefelspütz von der SPD:
”Ich befürworte die gewachsenen Strukturen der Kammern einschließlich Pflichtmitgliedschaft. Wir leben in einem sehr freien Land. Freilich gibt es Regeln, die Sie und ich einhalten müssen.  Wir unterliegen beispielsweise gemeinsam dem Zwang, Steuern zahlen zu  müssen. Das halte ich für richtig.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dieter Wiefelspütz, MdB

Anmerkung der Redaktion:
Ein klassischer Widerspruch in sich: Weil wir in einen sehr freien Land leben, müssen wir den Kammerzwang hinnehmen. Ca. 250 bedauernswerte, unfreie Länder (komplett Nord- und Südamerika sowie Asien und Afrika) auf diesem schönen Erdball müssen ohne Kammerzwang vor sich hindarben!
Herr Wiefelspütz hat es trotz überschaubarer Kenntisse ganz schön weit gebracht in der Politikszene.

 

Ein harter Brocken für die Kammern:
Ulrich Britzelmaier aus Sielenbach weigerte sich auch nach Haftandrohung seine Kammerbeiträge zu bezahlen.
Im Gespräch war darauf hin die Aktion “Kammerboykott”. Wenige Stunden nach dem Auftauchen dieser Idee waren bereits 40 Leute bereit, lieber in den “Knast” zu gehen, als weiter das Zwangskammersystem ertragen zu müssen.


Helfen Sie mit! Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem Hinweis, die Änderung des Kammerzwanges sei Sache der Politik praktisch dazu aufgefordert!
Die Kammern werden ihre Finanzierungsautomatik nicht von selbst aufgeben.
Die großen politischen Parteien brauchen einen klaren Auftrag ihrer Wähler.
Augsburger Nachrichten
Internationale Resonanz

 

Es gibt auch keine Zwangs- Hausfrauenverbände, Radfahrerverbände, Anglerverbände usw. Nicht einmal erzwungene Autofahrer-Verbände oder DGB-Mitgliedschaften. Vielleicht sollten die Kammern einfach mehr Selbstbewusstsein zeigen. Ehrlich frei angebotene Leistungen würden von freien Unternehmern eher angenommen, als solche, die mit Hilfe des anrüchigen Zwangsverhältnisses angedient werden.

Tatsache ist: Wir Unternehmer brauchen keine Kammern, die sich durch “erpresste” Beiträge dem Wettbewerb entziehen. Aber die Kammern brauchen unser Geld.
Wir müssen etwas gegen die Zwangszugehörigkeit unternehmen! Ich persönlich verweigere Zahlungen bis zum letzten. Spätestens, wenn 100% der Zwangsmitglieder so handeln, wäre das Problem gelöst....


http://www.bffk.de/
http://www.ihk-zwang-nein.de/
www.kammerwatch.de

Leserbrief mit hoch interessanten rechtlichen Hintergründen im Tagesspiegel Okt.07
 

Mit einem uns vorliegenden Schreiben von G. Westerwelle an einen “Kammerjäger” spricht sich die FDP definitiv für den Erhalt der Zwangsmitgliedschaft aus. Zumindest als Partei der Mittel- und Kleinbetriebe hat sie sich damit disqualifiziert. Meine jahrzehntelange Sympathie - wenn nicht gar “Bibeltreue” - zu dieser Partei ist definitiv beendet.

www.abgeordnetenwatch.de zeigt einige interessante Beiträge.
Der Krefelder SPD Bürgermeister findet das Zwangssystem anscheinend super!

                             70624 IHK-Aufschrift-Auto klein 70905 IHK-Ma-Umfrage

Forum der Augsburger Zeitung

Hier
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=346
läuft gerade eine Petition, die als Einstieg die freie Wahl der Kammern bewirken soll.
Die IHK Karlsruhe treibt doppelt so hohe Beiträge ein, wie die benachbarte IHK Freiburg.

Das Verhältnis oder eine Zusammenarbeit mit Kammern oder einer entsprechenden Einrichtung kann man sich durchaus fruchtbar vorstellen. Nur bitte dann als Verhältnis auf Augenhöhe, nicht wie das Verhältnis zu einem Kaugummi (die diplomatische Variante...), welches unlösbar an der Hacke klebt!

Wir (IHDE-Kerzen GmbH & CO KG und IHDE-Verwaltungsgesellschaft GmbH) verweigern die Zahlungen immer bis zur letzten Möglichkeit. Rechnungen werden an die Kammern zurückgeschickt, mit der Bitte, ihrer gesetzlichen Aufgabe (Vertretung der Interessen von Handel und Gewerbe) nachzukommen und endlich das Zwangsmitgliedschaftssystem zu beenden. Es folgen Mahnungen, und irgendwann ein Anruf der netten Gerichtsvollzieherin von unserem Amt. Es gibt jede Menge solcher Fälle von zivilem Ungehorsam gegenüber den Kammern.
Würden ein paar zehntausend Firmen mehr mitmachen, wäre das Zwangssystem längst erledigt!!

Weitere Textbausteine zur freien Verwendung.
Von Christoph Höll, Präsidentschaftskandidat der IHK Gießen/Freiburg - und einer der schärfsten Kritiker des Kammerzwangs! 

Pressemitteilung des Verbandes der GmbH Geschäftsführer
Jan. 07. Korrespondenz Christoph Höll - Günter Verheugen

 

Nov. 2006: Das Handelsblatt berichtet, dass das Darmstädter Verwaltungsgericht festgestellt habe, dass der Kammerzwang mit EU-Recht vereinbar ist (Original-Link zum Handelsblatt-Artikel).

Kommentar der Kammerjäger:
Wie kann ein VG in Deutschland ein Urteil fällen, das in der Sache (EU-Recht) einem anderen (höheren) Gericht (EuGH) qua Zuständigkeit vorbehalten bleibt?
Also: Das Verwaltungsgericht Darmstadt “ist der Meinung, dass” - mehr nicht!
Nun: Wir sind anderer Meinung; also lassen ‘wir’ den EuGH entscheiden, denn der ist zuständig für ‘seine’ Meinung und die wird er in einem Urteil zum Ausdruck bringen.
Und solange der Kammerzwang besteht muss sich jedes Unternehmen, das in Deutschland eine Niederlassung oder Betriebsstätte unterhält, dem Kammerzwang unterwerfen. Das war und ist unstrittig, solange es den Kammerzwang hier gibt.

Begründung des Bundesverfassungsgerichtes von 2001 über die Nichtannahme einer Verfassungsklage
Warum die Bundesregierung weiterhin am IHK-Zwang festhält (den zu Überprüfen das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil festlegte), ist angesichts der Tatsache, dass sie  die Selbständigkeit fördert und anpreist, merkwürdig.

Wir alten Kammerjäger sind vorsichtig mit Äußerungen von Parteien - insbesondere in zeitlicher Nähe zu Wahlen. Politiker wissen, dass man sich mit Äußerungen, die das Ende der Kammer-Zwangsbewirtschaftung befürworten, schon bei kleineren Wahlen auf einen Schlag zigtausend Stimmen besorgen kann. Wir unterstützen Leute, die nachhaltig unsere Interesse vertreten - als Kurzzeit-Profilierungshelfer sehen wir unsere Kammerjäger-Verbände nicht.

Es geht hier auch um einen ganz klaren Machtkampf zwischen den installierten, gut bezahlten, von uns unfreiwillig mit guten Gehältern und Pensionen versehenen Kammerfunktionären einerseits - und andererseits einem bisher weitgehend unorganisierten Millionenheer von Zwangsmitgliedern - die zwar bei jeder Gelegenheit über den Kammerzwang schimpfen, aber doch für sich selbst noch keine Konsequenzen daraus ziehen.

Tun auch Sie etwas! Für sich und Ihre Kinder! Kontaktieren Sie Ihre Politiker im Kreis- oder besser im Landtag. Viele Politiker sind sich der Problematik einfach nicht bewusst! Sprechen Sie Ihre Kollegen an.

Im folgenden einige Texte in bezug auf den Kammerzwang. Im Internet finden Sie viele weitere Informationen!
Es gibt zigtausend von kritischen Äusserungen gegenüber dem Kammerzwang. Ich habe hier aus Zeitgründen nur einige wenige verlinkt!

 

Giessener Anzeiger. Die Kammern sind stolz auf überquellende Etats und wohlgefüllte Pensionskassen!
Sehr interessanter Text von Martin Reh an Oskar Lafontaine
Text Vetter - Murmann
Text Vetter - Murmann 2

Hans-Olaf Henkel bekommt den Mittelstandspreis für seinen Einsatz gegen den Kammerzwang.
Text von Chr. Höll Dez.2006
“Das große Fressen” in der HK Gießen/Freiburg
Absage von Präsidentschaftskandidat Höll

Text von Christoph Höll, Präsidentschaftskandidat der IHK Gießen/Freiburg.
Gäbe es nur mehr Leute wie Herrn Höll!
Text Chr.Höll an Günther Verheugen 3.11.06
Pressemitteilung der Kammerjäger 12.10.06
Pressemitteilung der Kammerjäger 29.9.06
Pressemitteilung der Kammerjäger 26.9.06

WZ 7.11.06
Antwort Ingobert Marx an Michael Fuchs (CDU)
Niederrheinische Zeitung 17.10.06
Wirtschaftswoche 16.10.06
Peter Deeken zahlt mit Cents
Markt und Mittelstand 10-06
Wochenspiegel Halle
Beitrag der Paderborner Julis (Jungliberalen)
Günther Verheugen (FDP, EU Vizepräsident) ORF Beitrag
Daniel Bahr (FDP) an H. Vetter
Artikel über Heinrich Vetter
Trierer Zeitung
 Rheinische Post
Markt und Mittelstand
Ulmer Zeitung
Industrieanzeiger
Schulbeteiligung der IHK? 200 Jahre IHK?

Vor 200 Jahren - in napoleonischen Zeiten - gab es Schutzbündnisse von Kaufleuten gegen Raubüberfälle.
Gerne sehen sich die Kammern als deren Nachfolger, und übersehen dabei höflich, dass heute sie es sind, die ihre unfreiwilligen Mitglieder ausplündern!
 

Manifest von Herrn Gaentzsch
Strafantrag gegen IHKs

FDP 1
FDP 2
Leserbrief Markt und Mittelstand 31.7.06
http://www.zeitreport.de/kammer.htm
http://www.welt.de/data/2005/02/16/464131.html
www.welt.de/data/2005/02/16/464131.html
http://www.pr-zentrale.de/show_pr.jsp?file=2006_03_04_HandelWirtschaftFinanzen_1.txt
http://www.abendblatt.de/daten/2005/03/11/408958.html?prx=1
www.abendblatt.de/daten/2005/03/11/408958.html?prx=1

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Wolfgang Ihde

 

April 2006

Die Handelskammern sind unter einem Dachverband, dem DIHK, zusammengefasst..
Auch dieser kann fröhlich vor sich hin wirtschaften. Wenn die Kohle knapp wird, wird halt auf die Zwangsmitglieder umgelegt. Im Jahre 2002 ging das dann doch etwas zu weit, man häufte ein gewaltiges Defizit auf. Flugs bat man die IHKs (das sind die Leute, die Ihnen immer so treu die Rechnungen schicken) um einen zinslosen Kredit. Der wurde natürlich gewährt - man sitzt ja im selben Boot.

Rückgezahlt wurde der Kredit nie. Statt dessen findet man folgende Information:

Die Mehrzahl der IHKs hat dem DIHK 2002 ein zinsloses nicht befristetes  Liquiditätsdarlehen gewährt (4,97 Mio). Die verabschiedeten Grundsatzbeschlüsse von Heilbronn sehen vor, dass der DIHK dieses Darlehen nicht zurückzahlt, sondern die Mittel für die Zukunftsvorsorge des DIHK Gebäudes verwendet. Im Gegenzug garantiert der DIHK gegenüber den IHKs Beitragsstabilität bis 2008.

Lesen Sie das ruhig 2x und lassen sich das im “Munde” zergehen!

 

Sehr wichtig ist auch, Ihre örtlichen Politiker darauf anzusprechen. Dass die Kammern 60 Jahre nach dem Erscheinen des “vorläufigen” Kammergesetzes noch in dieser Form vor sich hinwursteln dürfen, liegt nur an der mangelnden Beteiligung aktiver Firmeninhaber. Die Beiträge sind ja auch so, das es nicht wirklich lohnt, deshalb viel Stress zu machen.

Meine Zeit ist dafür auch zu kostbar - aber es geht einfach darum, auch unsere Kinder und Kindeskinder vor diesem Unfug zu bewahren!

Wolfgang Ihde

 

 

Einmal jährlich werden sogenannte “Beitragsbescheide” von den Handelskammern
versandt. Eine Rechnung setzt ja eine Leistung voraus - und eine entsprechende Vereinbarung zwischen Geschäftspartnern. Das alles trifft in der Regel auf Kammerbeiträge bzw. -zugehörigkeit  ja nicht zu. Deshalb die phantasievolle Namensgebung. Ausserdem klingt es halbwegs amtlich, und sensible Menschen zahlen dann möglicherweise schneller.

Wir senden die Rechnungen postwendend mit einem Text wie dem folgenden zurück an den Absender.
 

IHK Kiel
Geschäftsleitung/Kundenservice
24100 Kiel

Bullenkuhlen,  15.2.06

Guten Tag,

Ihre gesetzlich festgelegte Aufgabe ist es, die Interessen Ihrer Mitglieder zu vertreten.
Unser definitives Interesse ist es, das Zwangszugehörigkeitssystem der Kammern zu beenden.

Bitte helfen Sie dabei.
Sie können gleich anfangen, in dem Sie uns aus ihrer "Kunden"- Kartei streichen.

Beiliegend erhalten Sie Ihre Rechnungen zurück.

Mit freundlichen Grüßen
IHDE-Kerzen GmbH & Co KG
Wolfgang Ihde
 

 

Die Folge solcher Insubordinationen sind einige Mahnschreiben - und später ein kurzer Anruf der Gerichtsvollzieherin. Diese nette Dame kennt das Procedere von vielen Kammer-Zwangsmitgliedern, und kommt schon lange nicht mehr persönlich vorbei.
Zahlen müssen wir in der Regel letztendlich doch - es geht hier mehr um das Prinzip “Steter Tropfen höhlt den Stein”. Unternähmen wir nichts dagegen, müssten noch unsere Kinder oder gar Kindeskinder Kammern mitfinanzieren!

 

25.4.05  Es tut sich was in Sachen Zwangszugehörigkeit!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Laut Spiegel v. 23.4.05 soll ein Gesetzentwurf eingebracht werden, der die öffentlich-rechtlichen Kammern in privatrechtliche Vereine umwandelt.

Kammerfunktionäre laufen Sturm - der schöne, fette, vollautomatische Futternapf ist bedroht!!
Sie - der Leser dieser Zeilen - sind mit einiger Sicherheit auch zwangsbeglückte Kammermitglieder!
Bitte unterstützen Sie unsere Politiker jetzt! Schreiben Sie ihre Meinung!
Hier sind weitere interessante Informationen: http://www.ihk-zwang-nein.de

Ich habe folgenden Text geschrieben:

Ist es richtig, was ich da höre? Die Beendigung der Kammer-Zwangzugehörigkeit ist geplant???
Ja, ist denn heut schon Weihnachten? Seit Jahrzehnten ist genau das mein innigster Wunsch!

Wir haben seit 25 Jahren einen kleinen Betrieb mit 3 bis 10 Mitarbeitern. Die klassische "blöde" Steuerkuh
zwischen den Stühlen. Zu klein um ein Lobby zu haben, für Parteien deswegen anscheinend uninteressant.

Unser "Laden" kann laufen, er kann nicht laufen – wir machen weiter. Das einzige worauf wir uns
verlassen können, sind die Rechnungen der Kammern und Berge von unbrauchbaren Hochglanzprospekten.

Wir brauchen und wollen diesen suspekten Verein nicht! Das habe ich auch schon mehrfach direkt an die Kammern
geschrieben. Schauen Sie doch mal auf unsere Homepage http://www.ihde-kerzen.de oder gleich auf den Link http://www.ihde-kerzen.de/html/kammerjaeger.html.

Die Kammern haben dort schon lange ihr Plätzchen gefunden.
Wie uns geht es hunderttausenden anderen Unternehmern. Im Kreis unserer Kunden- und Lieferanten ist uns niemand
bekannt, der IHK-Leistungen in Anspruch nimmt, oder die Zwangsmitgliedschaft befürwortet!

Mit freundlichen Grüßen
IHDE-Kerzen GmbH & CO KG

 

Zeitungsartikel und andere Berichte im Zusammenhang mit den Kammern:
Disclaimer: Die hinter diesen Links liegenden Informationen können sich ändern. Die Texte, die dort zum Zeitpunkt der Verlinkung genannt wurden, bestätige und unterstütze ich ausdrücklich. Herzlichen Dank an die Autoren! Wenn ich Hinweise auf Änderungen bekomme, die darauf hinweisen, dass dort illegale Inhalte gezeigt werden, werden die Links gelöscht.
Wolfgang Ihde

 

Beitrittsformular für den Bundesverband für freie Kammern BffK

 

22.2.10 Spiegel

4.2.2010 Hamburger Abendblatt

2.2010 Trierer Volksfreund

Gedicht zum Kammerzwang!

20.1.10 Trierer Volksfreund

19.1.2010 Trierer Volksfreund

9.12.09 Technisat contra HK Trier

1.12.09 Hans-Olaf Henkel  im NDR bei Youtube. Sehenswert!!

21.10.09 Aichacher Zeitung

20.10.09 Barmstedter Zeitung

5.10.09 SPIEGEL

22.9.09 FRONTAL. Hier geht es nicht um Handelskammern, sondern um Handwerkskammern. Man weiß nicht, ob man über diesen Blödsinn lachen oder weinen soll! Für die Betroffenen ist es jedoch bitterer Ernst!

15.10.09 Aktion von Heinrich Vetter

Sept. 09 Eiffelzeitung

16.9.09 Vetter - IHK Krefeld

9.9.09 NNN Norddeutsche neueste Nachrichten

9.9.09 Nordkurier

20.7.09 Bürgerunion Vulkaneifel

20.7.09 Eiffelzeitung

18.7.09 Günther und Peer Ederer “Das Erbe der Egoisten”

18.7.09 Fischelner Woche

17.7.09 Antwort Vetter-Steppuhn

16.7.09 Steppuhn (SPD)

13.7.09 Leserbrief an Südkurier

6.7.09 Höll-Jorkisch

3.7.09 Leserbrief - NDR

3.7.09 C. Höll - Jorkisch

1.7.09 Kassel

30.6.09 Schwerin

30.6.09 Interessaner Text C. Höll

30.6.09 Interessaner Text C. Höll

20.5.09 Welt Online

20.5.09 Landeszeitung Lüneburg

20.5.09 Günzburger Zeitung

18.5.09 Augsburger Allgemeine

18.5.09 HR Online

18.5.09 Rhein Main Zeitung

15.5.09 Die Maus erklärt Steuersenkungen (hat nichts mit Kammern zu tun!)

14.5.09 NDR Info

11.5.09 Leserbrief Abendblatt

11.5.09 FAZ

11.5.09 FAZ

11.5.09 Hamburger Abendblatt

9.5.09 Landeszeitung für die Lüneburger Heide

8.5.09 Neue Westfälische News

7.5.09 Schwerin Abberufung - Kommentar

6.5.09 Schweriner Geschäftsführer möchte bleiben...

6.5.09 Schweriner Geschäftsführer abberufen. Die Schweriner HK hat es mit ihren Zwangsmitgliedern zu weit getrieben

5.5.09 Leserbrief Augsburger Allgemeine

10.5.09 HL-Live Kammerwahl im Bezirk Lübeck

3.5.09 Wirtschaftsblatt Österreich

29.4.09 Kammern gegen Atomaustieg

2.05.09 Klage Britzelmaier gegen IHK Zwang

21.4.09 Zahlen IHK Kassel

10.5.09 MDR FDP jetzt auf einmal gegen Zwangsmitgliedschaft??

24.3.09 Landeszeitung Lübeck

24.3.09 News Aktuell

24.3.09 Text von C. Höll

21.3.09 News Aktuell

21.3.09 Rheinische Post

20.3.09 Leserbriefe Augsb.Allg.

20.3.09 Leserbriefe Augsb.Allg.

20.3.09 Leserbriefe Augsb.Allg.

19.3.09 Brief von Chr. Häll an Augsb.Allg.

19.3.09 Augsburger Allgemeine

19.3.09 LIFEPR

19.3.09 Mittelständische Kammerverweigerer

19.3.2009 Landeszeitung Lübeck

19.3.09 Rheinische Post

24.3.09 Augsburger Allgemeine

18.3.09 Rheinsche Post

18.3.2009 Rheinische Post

24.3.09 Hamburger Abendblatt

14.3.09 Hamburger Abendblatt

13.3.09 Dieburger Anzeiger

14.3.09 stimme.de

31.7.08 Land und Forst

6.3.09 HNA Kassel

6.3.09 Landeszeitung Lüneburg

5.3.2009 Hamburger Abendblatt

5.3.09 Schweriner Volkszeitung

4.3.09 Hamburger Abendblatt

2.3.09 Finanz Nachrichten

1.3.09 Markt und Mittelstand

27.2.09 Hamburger Abendblatt

26.2.09 LZ Online

????? Freie Presse

????? Freie Presse

26.2.09 Lüneburger Zeitung

25.2.09 Hamburger Abendblatt

25.2.09 LZ Online

25.2.09 Hamburger Abendblatt

25.2.09 FAZ

24.2.09 FAZ

23.2.09 Rede bei der Vollversammlung in Kiel

17.2.09 Pinneberger Zeitung

16.2.09 Freie Presse

9.2.09 Hamburger Abendblatt

13.2.09 Hamburger Abendblatt-Pinneberger Zeitung

13.2.09 Barmstedter Zeitung großer Beitrag

13.2.09 Barmstedter Zeitung Kommentar

13.12.09 Barmstedter Zeitung Titelblatt

12.2.09 Täglicher Anzeiger Holzminden

13.2.09 Elmshorner Nachrichten

10.2.09 Elmshorner Nachrichten Kommentar

10.2.09 Elmshorner Nachrichten

10.2.09 Markt intern 1.

10.2.09 Markt intern 2.

6.2.09 HNA Online

5.2.09 Frankfurter Neue Presse

5.2.09 HNA Online

4.2.09 Hamburger Abendblatt

27.1.09 Pinneberger Tageblatt

27.1.09 Hamburger Abendblatt

19.1.09 Lübecker Nachrichten

Europaverband der Selbstständigen

15.1.09 Freies Wort

14.1.09 Solinger Tageblatt

9.1.09 Solinger Tageblatt

7.1.09 Barmstedter Zeitung

7.1.09 Hamburger Abendblatt Kommentar

7.1.09 Hamburger Abendblatt - Pinneberger Beilage

7.1.09 “Die Welt”

6.1.09 Uetersener Nachrichten

KW 1 2009 Eifelzeitung

17.12.08 Gründung einer “Gegen”-Kammer, Text von Chr. Höll

23.12.08 Döbelner Anzeiger

16.12.08 Elmshorner Nachrichten

16.12.08 Rheinische Post

16.12.08 Berliner Umschau

16.12.08 Frankfurter Neue Presse

16.12.08 Frankfurter Rundschau

15.12.08 Hessenschau

15.12.08 Elmshorner Nachrichten

15.12.08 Hessische/Niedersächsische Allgemeine

9.12.08 Aichacher Nachrichten

6.12.08 Lüneburger Zeitung

4.12.08 ZDF Kontraste

4.12.08 Rheinische Post

3.12.08 Krumme Dinger bei der IHK Heilbronn

29.11.08 Südwestpresse

29.11.08 Markt und Mittelstand

28.11.08 Handelsblatt

19.11.08 Ihde Hamburger Abendblatt

8.11.08 Döbelner Anzeiger

3.11.08 Markt und Mittelstand

27.10.08 Frankfurter Allgemeine

21.10.09 Schweriner Volkszeitung

16.10.08 Südwestpresse

16.10.08 Südwestpresse

15.10.08 Neue Presse

8.10.08 Döbelner Anzeiger

4.10.08 Markt und Mittelstand

 

19.6.2002 IMPULSE